Bewacherinfo

Sie sind mindestens 18 Jahre alt und bringen ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache mit. Für die Waffensachkundeausbildung benötigen Sie keine §34a GeWO Ausbildung oder die IHK Sachkundeausbildung!

Beschreibung
Der erfolgreiche Abschluss der Waffensachkundeprüfung nach §7 WaffG. (in Verbindung mit §28 WaffG) ist die Voraussetzung um in speziellen Bereichen der Sicherheit arbeiten zu können. Viele Sicherheitsfirmen und Unternehmen benötigen diese Qualifikation für den Einsatz bei ihren Kunden. Sie ist darüber hinaus ein wichtiger Schritt zur Schaffung einer dauerhaften Beschäftigung in der Sicherheitsbranche
Ziel des Lehrganges ist die Vorbereitung  und die staatlich anerkannte Prüfung der Waffensachkunde gemäß §7 Waffengesetz.
Der Lehrstoff wird vorab durch Fernunterricht (Online mindestens 25 Std.) sowie vor Ort mit praxiserfahrenen Dozenten und Schießausbildern vermittelt. Die Bereiche der Notwehr und des Notstandes werden doppelt geschult. Praktische Schießübungen in der Schießanlage runden die Ausbildung ab. Die Teilnehmer werden gezielt auf die Anforderungen der Prüfung vorbereitet.
Zielgruppe
Einzelpersonen, sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Sicherheitsdiensten welche  in speziellen Bereichen tätig sind, wie z.B. Geld- und Werttransport
Bewachung von kerntechnischen Anlagen
Bewachung von Liegenschaften der Bundeswehr o. ä. Einrichtungen
Objektschutz von besonders gefährdeten Gebäuden bzw. Firmen
Schutz von Personen, welche besonders gefährdet sind
Kursinhalt
Einführung in das Waffenrecht
-
WaffG, AWaffV, BeschG, KWKG, SprengG, BewachV, DGUV23
Allgemeine waffenrechtliche Definitionen
Im Sinne des WaffG: Schusswaffen, gleichgestellte und tragbare
  Gegenstände, Hieb- und Stoßwaffen, Voll- und halbautom. Schusswaffen,
  Arten von Schusswaffen, wesentliche Teile von Schusswaffen und
  gleichgestellten Gegenständen (Schalldämpfer)
- Wechsel- und Austauschläufe/Wechselsysteme
- Einsteckläufe, Einstecksysteme
- Reduziersysteme, Adapter
- Waffenrechtliche Genehmigungen: WBK, WS, kleiner WS, Schießerlaubnis,
  Munitionserwerbsschein, Munitionserwerbserlaubnis, Sprengstoffschein
- erlaubtes Schießen, verbotene Schießübungen

- Erwerb/Besitzen Überlassen usw., Erwerb einer Schusswaffe infolge eines Erbfalles
-Innen-, Außen-, Zielballistik,  Wirkungsweise von Geschossen, 
Munitionskunde
- Definition und Arten der Munition und Geschosse
- Aufbau einer Patrone
- Definition Kaliber
- Int. Kaliberbezeichnungen, Umrechnungsmöglichkeit
- Gefahrenbereiche/Höchstschussreichweite, Besonderheiten beim Schießen
Beschussgesetz/Beschussverordnung
-
Geltungsbereich/Zweck
- Begriffsbestimmungen
- Beschusszeichen und Beschussämter
- Prüfzeichen
- Kennzeichnung von Munition
- C.I.P. Staaten, Anerkennung der Beschusszeichen
- Aufbewahrung von Schusswaffen und Munition
- Transport von Schusswaffen und Munition
- Erbwaffenblockiersystem
- Historische Waffen, Definition, Bestimmungen
- Lunten-, Steinschloss-, Perkussions-, Zündnadelwaffen
Waffengesetz
-
Allgemeine Bestimmungen
- Umgang mit Waffen und Munition
- Erlaubnis für den Umgang mit Waffen und Munition
- Erwerb, Besitz und Führen von Schusswaffen und Munition durch
  Bewachungsteilnehmer/Sportschützen
- Verbringen und Mitnahme von Waffen und Munition
- Obhuts-, Nachweis- und Anzeigepflicht, Verbote
- Ausnahmen für Behörden
Allgemeine Waffengesetzverordnung (AWaffV)
-
Nachweis der Sachkunde
- Gutachten der persönlichen Eignung
- Vom Schießsport ausgeschlossene Waffen
- Unzulässige Schießübungen
- Aufsicht auf dem Stand
- Aufbewahrung von Waffen und Munition
Rechtskunde
-
Notwehr und Notstand gem. StGB und BGB
- Warnschuss
- Allgemeine Definitionen und Begriffsbestimmungen
- Bewachungsverordnung, Besonderheiten in Bezug auf das Führen von
  Waffen, BGV C7 (DGUV23)
Praktische Ausbildung an Handfeuerwaffen
-
Einweisung an den Waffen
- Richtiges Verhalten auf dem Schießstand
- Sichere Handhabung der Waffen
- Laden/Entladen
- Beheben von Störungen
Wirkungsweise von Geschossen
-
Richtiges Zielen und Schießtechniken
- Anschläge
- Praktisches Schießen
Voraussetzungen
Volljährigkeit, ausreichende Deutschkenntnisse  in Wort und Schrift,
Die Teilnehmer einer WSK Prüfung werden vorab den Waffenbehörden zur Überprüfung gemeldet.



Der Kurs dauert von Freitag bis Sonntag und beinhaltet ein vorheriges Online-Learning
von mindestens 25 Stunden.
Der Kurs kostet incl. Leihwaffen, Munition, Online-Zugang, Schulungsmaterial, und der staatlich anerkannten Prüfung vor einem aus mindestens drei Prüfern bestehendem Prüfungsausschuss 274,- Euro. (abzüglich Rabatt)

Sportschützeninfo

Lehrinhalte:
Wichtige Vorschriften aus dem Waffenrecht, Begriffsbestimmungen, behördliche
Vorschriften und Auflagen, Kenntnisse der Sicherheitsbestimmungen beim Umgang
und Transport von Waffen und Munition.

 

  • Erwerb und Aufbewahrung Waffen/Munition
  • Führen, verbringen, mitnehmen oder transportieren einer Waffe
  • Verbotene Schießübungen / verbotene Gegenstände
  • Notwehr, Notstand, Nothilfe
  • Kurz-, Langwaffen, Einzellader, Mehrlader, Selbstladewaffen
  • Munitionsarten, Kennzeichnung
  • Erwerb und Transport
  • CIP-Zulassung

 

Praktische Unterweisungen in die Handhabung und Sicherheitsbestimmungen

 

  • Umgang mit Kurz- und Langwaffen, Sicherheitsüberprüfungen
  • Bedienteile der verschiedenen Waffen
  • Verhalten auf dem Schießstand
  • Übungsschießen mit den Lehrgangswaffen auf dem Schießstand
  • Die Lehrgänge finden an Wochenenden (Samstag/Sonntag) statt. Beginn 08:00 Uhr, Ende gegen 20:00 Uhr. Sie beinhalten 25 Std. vorheriges Online-Learning bei Ihnen zu Hause (Online-Zugang erhalten Sie nach Eingang der Lehrgangsgebühren)

 

Der Lehrgang kostet komplett 174,- Euro incl. Prüfung (abzüglich Frühbucherrabatt)

 


Sammlerinfo

Sie möchten Waffen sammeln?
Auch hier ist neben einem Gutachten die Waffensachkunde erforderlich.

 

Der Lehrgang findet immer am Wochenende statt. Er beinhaltet das gesamte Themengebiet der Waffensachkunde, einschließlich des Schießens.

 

Wichtige Vorschriften aus dem Waffenrecht, Begriffsbestimmungen, behördliche
Vorschriften und Auflagen, Kenntnisse der Sicherheitsbestimmungen beim Umgang
und Transport mit Waffen und Munition.

 

  • Erwerb und Aufbewahrung Waffen/Munition
  • Führen, verbringen, mitnehmen oder transportieren einer Waffe
  • Verbotene Schießübungen / verbotene Gegenstände
  • Notwehr, Notstand, Nothilfe
  • Kurz-, Langwaffen, Einzellader, Mehrlader
  • Halbautomaten/Vollautomaten
  • Munitionsarten, Kennzeichnung
  • Erwerb und Transport
  • CIP-Zulassung
  • Besonderheiten des Waffensammelns

 

Praktische Unterweisungen in die Handhabung und Sicherheitsbestimmungen

 

  • Umgang mit Kurz- und Langwaffen
  • Bedienteile der verschiedenen Waffen
  • Verhalten auf dem Schießstand*
  • Schießen auf dem Schießstand*

 

*kann auf Wunsch entfallen, ist aber nicht empfehlenswert!

Lehrgangspreis Euro 174,00 abzüglich Rabatt

Waffen geerbt?

Sie haben Schusswaffen geerbt und kennen sich nicht aus?

Ich biete Ihnen auf Wunsch kostenlose Unterstützung bei der Abwicklung von Verkäufen oder beim Vernichten von geerbten Schusswaffen an. Durch meine Kontakte kann ich Ihnen evtl. auch berechtigte Käufer vermitteln. Rufen Sie einfach an oder senden Sie eine Mail. Als Inhaber eines Munitionserwerbscheines aller Art übernehme ich auch gerne Ihre "Erbmunition"
Das Erben von Schusswaffen ist ein besonderer Fall des Waffenerwerbs.
Jeder kann als gesetzlicher Erbe, bzw. durch Vermächtnis zum Eigentümer von Schusswaffen werden. Doch oft kommt es vor, dass der Erbe selbst mit Schusswaffen nie etwas zu tun hatte.
Das Waffengesetz wurde 2008 dahingehend novelliert, dass der Erbe nach Antritt des Erbes 4 Wochen Zeit hat, die für ihn zuständige Waffenbehörde über den Erbfall zu informieren.
Im Regelfall wird dem Erben dann eine Waffenbesitzkarte ausgestellt. Die Besonderheit dieser WBK ist es, dass wenn der Erbe selber noch keine WBK hatte, diese ohne den Munitionserwerb und ohne einen weiteren Bedürfnisgrund ausgestellt wird.
Vorhandene Munition des Erblassers darf in der Regel nicht übernommen werden und muss an Berechtigte überlassen werden! (Es ist immer eine Grüne WBK)

Weiterhin muss der Erbe wissen, dass diese Waffen in der Regel nur "blockierte" Waffen erhält, d.h. er muss vor Übernahme auf seine eigenen Kosten die Waffen von einem Büchsenmacher mit einer speziellen Sicherung versehen lassen, die nur der BüMa wieder ausbauen darf/kann.
Das ist mit Kosten von ca. 150,- -250,- Euro pro Waffenlauf verbunden.
Weiterhin gilt ab dem 06.07.2017, dass ein Erbe die Waffenschränke des Erblassers NICHT weiterverwenden darf, es sei denn es sind Waffenschränke nach der EU-Norm 1143-1 (Klasse O (Null) oder I (eins). Ausnahme hiervon gilt nur für Erben, die mit dem Erblasser in Wohngemeinschaft lebten UND ihre eigenen Waffen nachweislich bereits in den Schränken des Erblassers gelagert haben! (Klasse A und B). Somit müsste der Erbe die Kosten einer Blockierung und den Neuerwerb von Waffenschränken bedenken. Diese Kosten überschreiten oftmals den Wert der Waffen.
Will der Erbe die Waffen nicht behalten, so kann er sie innerhalb einer von der Waffenbehörde zu stellenden Frist an einen Berechtigten weitergeben oder auch durch einen speziell berechtigten Büchsenmacher unbrauchbar machen lassen (Dekowaffe), dieser kann die Waffen auch in Ihrem Auftrag "vernichten".
Meist kann der Laie den Wert einer Waffe schlecht beurteilen, jeder meint, dass seine Schätzchen "Gold" wert sind.
Der Markt ist voll von "alten Schätzchen" die oftmals kaum einen Wert haben, doch gibt es natürlich auch Ausnahmen.
Der Waffenhandel wird mit solchen Erbfällen überhäuft und oft werden die Waffen gegen Gebühr von 30,--50,- Euro vernichtet.

Sollten Sie weitere Fragen zu Erbwaffen haben, scheuen Sie sich nicht--
Rufen Sie an oder senden Sie eine Mail. Ich werde Ihnen nach Möglichkeit helfen oder Hilfe vermitteln.

(Tel.: 0151 25 99 6100)